
„Ich würde gerne Kommunionen fotografieren – aber ich habe noch kein einziges Kommunionsfoto im Portfolio.“
Das ist die Situation, in der fast jeder anfängt. Man fragt sich wie komme ich las Kommunionsfotograf an erste Kunden. Und es ist kein Problem – wenn du weißt, wie du damit umgehst.
Eltern buchen keinen Fotografen wegen seiner Kommunions-Erfahrung allein. Sie buchen jemanden, dem sie vertrauen, der professionell wirkt und der ihnen das Gefühl gibt: Der oder die macht das gut.
Dieses Vertrauen kannst du aufbauen – auch ohne ein einziges Kommunionsfoto in deinem Portfolio. Hier sind 7 Wege, die ich selbst genutzt habe und die wirklich funktionieren.
Table of Contents
Weg 1: Bestehende Kunden zuerst fragen
Der schnellste Weg zu deinem ersten Kommunionsauftrag ist nicht Instagram, nicht Google – es ist dein bestehender Kundenstamm.
Hast du bereits Hochzeits-, Familien- oder Portraitkunden? Dann schreib ihnen direkt. Nicht als Massen-Mail, sondern persönlich. Etwa so:
„Hallo [Name], ich starte dieses Jahr in die Kommunionfotografie und suche noch ein oder zwei Familien für die Saison. Kennst du jemanden, der einen Fotografen für die Kommunion sucht? Ich würde mich sehr freuen, wenn du mich weiterempfiehlst.“
Das kostet dich 20 Minuten und kann direkt zur ersten Buchung führen. Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis konvertieren viel besser als kalte Anfragen.
Weg 2: Ein Portfolio-Shooting arrangieren
Kein Kommunionsfoto im Portfolio? Dann mach eines – aber nicht auf Kosten echter Kunden.
Frag in deinem Umfeld: Gibt es jemanden mit einem Kind das dieses Jahr kommuniziert? Biete an, das Shooting kostenlos oder stark reduziert zu fotografieren – im Tausch gegen ehrliches Feedback, ein Testimonial und die Erlaubnis, die Bilder für dein Portfolio zu verwenden.
Wichtig dabei:
- Lass dir die DSGVO-Einwilligung schriftlich geben, bevor du die Bilder veröffentlichst
- Fotographiere so, als wäre es ein echter bezahlter Auftrag
- Nutze die Bilder danach aktiv – auf deiner Website, auf Instagram, in deinen Anfragemails
Ein gutes Portfolio-Shooting reicht aus, um erste Buchungsanfragen zu generieren. Du brauchst keine 10 Kommunionen – du brauchst 10 starke Bilder.
Weg 3: Lokale Eltern-Gruppen auf Facebook
Das ist einer der direktesten Wege zu Familien in deiner Region – und wird von vielen Fotografen unterschätzt.
Tritt lokalen Elterngruppen auf Facebook bei: „Eltern in [deine Stadt]“, „Mamas in [Region]“, „Eltern [Stadtteil]“. Dort sind genau die Menschen, die du erreichen willst.
Wie du dort auftrittst:
- Stelle dich vor, ohne direkt zu verkaufen
- Teile hilfreiche Tipps rund um die Kommunionsvorbereitung
- Beantworte Fragen zu Fotografie ehrlich und kompetent
- Wenn jemand nach einem Fotografen fragt: Melde dich
Was du nicht tun solltest: plumpe Werbeposts. Die werden in den meisten Gruppen gelöscht und schaden deinem Ruf mehr als sie nützen.
Wenn du erst Vertrauen aufbaust und dann dein Angebot zeigst, wirst du als Empfehlung wahrgenommen – nicht als Werbung.
Weg 4: Instagram zur richtigen Zeit, mit dem richtigen Inhalt
Instagram funktioniert für Kommunionsfotografie – aber nur wenn du es zur richtigen Zeit und mit dem richtigen Inhalt machst.
Die richtige Zeit: Deine Posts sollten im Januar und Februar erscheinen. Dann suchen Eltern aktiv nach Fotografen für die Saison April–Mai. Wer erst im Mai postet, ist zu spät. Aber es lohnt sich dran zu bleiben, oft erkrankt ein Fotograf oder es gibt Doppelbuchungen.
Der richtige Inhalt:
- Bilder von Kommunionen (oder deinen Portfolio-Shootings)
- Behind-the-Scenes: Wie läuft ein Kommunionstag ab?
- Tipps für Eltern: Was sollte das Kind am Tag anziehen? Wie bereite ich mich vor?
- Deine Persönlichkeit: Wer bist du, wie arbeitest du?
Die richtigen Hashtags: #Kommunionfotograf, #Erstkommunion, #Kommunion2026, #Kommunionfotos, dazu dein Ort: #FotografMünchen, #KommunionBayern usw.
Wichtig: Geotags nutzen. Wenn du in München bist, tagge München in jedem Post. Lokale Sichtbarkeit ist bei der Kommunionsfotografie entscheidend – Eltern suchen immer nach einem Fotografen in ihrer Region.
Bedenke aber immer, der Inhalt wird immer wichtiger, Hashtags wird es nicht mehr lange geben.
Weg 5: Kooperation mit Schulen und Pfarreien
Grundschulen und Pfarreien haben direkten Kontakt zu den Familien, die du erreichen willst. Eine Kooperation kann dir pro Saison mehrere Buchungen bringen.
Wie du vorgehst:
- Kontaktiere die Sekretärin der Grundschule per E-Mail oder persönlich
- Frag ob du einen Flyer im Sekretariat auslegen oder im Elternbrief erwähnt werden kannst
- Biete der Schule oder Pfarrei etwas an – zum Beispiel kostenlose Fotos von einem Schulfest oder einem Gottesdienst
Das ist kein schneller Weg, aber ein sehr nachhaltiger. Wenn eine Schule dich einmal empfiehlt, bekommst du dort regelmäßig Anfragen.
Für Pfarreien gilt dasselbe: Geh zur Gemeinde, stell dich persönlich vor und frag wie du zusammenarbeiten kannst.
Weg 6: Google My Business – werde in deiner Region sichtbar
Wenn jemand „Kommunionsfotograf München“ googelt, willst du dort erscheinen. Und das geht auch ohne eigene Website über Google My Business.
Was du tun solltest:
- Google My Business Profil einrichten (kostenlos)
- Kategorie: „Fotograf“ oder „Hochzeitsfotograf“
- Deine Region angeben
- Fotos hochladen – auch hier helfen Kommunionsbilder
- Aktiv nach Bewertungen fragen – jede echte Bewertung verbessert dein Ranking
Für die lokale Suche ist Google My Business oft effektiver als Instagram. Eltern die aktiv suchen, suchen auf Google – nicht auf Instagram.
Weg 7: Mundpropaganda aktiv fördern
Der unterschätzteste Marketingkanal in der Fotografie ist Weiterempfehlung. Glückliche Kunden empfehlen dich weiter – aber nur wenn du sie aktiv darum bittest.
Nach jedem Auftrag:
- Frag nach einem kurzen Feedback per E-Mail oder WhatsApp
- Bitte um eine Google-Bewertung
- Frag ob sie dich in ihrer Eltern-WhatsApp-Gruppe oder auf Facebook empfehlen würden
Das klingt banal – aber die meisten Fotografen machen es nicht. Wer fragt, bekommt. Und eine persönliche Empfehlung ist mehr wert als jede bezahlte Anzeige.
Tipp: Schick nach der Bildübergabe eine kurze persönliche Nachricht. Nicht nur die Galerie – sondern auch ein paar Worte wie: „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, diesen besonderen Tag mit euch festzuhalten.“ Wer sich erinnert fühlt, empfiehlt öfter weiter.
Fazit: Du brauchst kein Portfolio – du brauchst einen Plan
Der häufigste Grund, warum Fotograf*innen nicht mit der Kommunionfotografie anfangen, ist nicht fehlendes Talent oder fehlendes Equipment. Es ist fehlende Strategie.
Mit einem klaren Plan – wen du wann wie ansprichst – bekommst du deinen ersten Auftrag. Und nach dem ersten Auftrag wird es von selbst leichter: Du hast Bilder, Bewertungen und Erfahrung.
Genau dieser Plan ist Teil von Das Erstkommunion System – zusammen mit dem vollständigen Workflow von der ersten Anfrage bis zur bezahlten Rechnung.
Du willst das komplette System?
Das Erstkommunion System zeigt dir nicht nur wie du erste Kunden findest, sondern wie du den gesamten Ablauf – von der Anfrage bis zur Bildübergabe – professionell und stressfrei umsetzt. Mit fertigen Mailvorlagen, Checklisten und einem System, das sich jedes Jahr einfach wiederholt.
Trag dich jetzt kostenlos auf die VIP-Warteliste ein:
→ Zur VIP-Warteliste: https://kommunionfotografie.de/#warteliste
HÄUFIGE FRAGEN
Wie bekomme ich meine ersten Kunden als Kommunionsfotograf ohne Portfolio?
Der schnellste Weg ist dein bestehender Kundenstamm – frag bestehende Hochzeits- oder Familienkunden nach Empfehlungen. Alternativ arrangiere ein kostenloses Portfolio-Shooting mit einem Kind aus deinem Umfeld, um erste Bilder für deine Website zu bekommen.
Wann sollte ich mit dem Marketing für die Kommunionssaison starten?
Im Januar und Februar, spätestens Anfang März. Die Kommunionssaison läuft von April bis Juni – wer erst im April mit dem Marketing anfängt, ist zu spät. Eltern beginnen die Suche nach einem Fotografen bereits nach Weihnachten.
Welche Hashtags sollte ich für Kommunionsfotografie auf Instagram nutzen?
Kombiniere allgemeine Hashtags wie #Kommunionfotograf, #Erstkommunion, #Kommunion2026 mit lokalen Hashtags wie #FotografMünchen oder #KommunionBayern. Lokale Sichtbarkeit ist entscheidend, da Eltern immer nach einem Fotografen in ihrer Region suchen.
Lohnt es sich als Kommunionsfotograf eine Google My Business Seite zu erstellen?
Ja, unbedingt. Für lokale Suchanfragen wie „Kommunionsfotograf München“ ist Google My Business oft effektiver als Instagram. Es ist kostenlos, schnell eingerichtet und verbessert deine lokale Sichtbarkeit sofort.
Du hast noch nicht genug?
Hier gibt es weitere Gedanke zu dem Thema Kundenaquise